Jun 30

65km • 336hm • 3h:34m • 10

Radeln in der Sommerhitze. Bis spät Nachmittag hat die Sonne die Luft auf über 30 Grad erhitzt. Es ist schwül auf der Wasserwerksbrücke und Ozon zischt auf meine Wangen. Über die Bergen des Nordschwarzwalds hängt ein Dunst. Heute lenken wir acht Radfahrer unsere Mountainbikes in Richtung Norden – ins Kraichgau auf dem Katzenberg.



Start wie immer auf der Wasserwerksbrücke.


Wir müssen zuerst durch Karlsruhe durch bis hin zum Schloss.. Der Weg in der Kraichgau bleibt für eine ganze Weile erst mal flach, und so radeln wir ab den sonnenverehrer im Schlosspark vorbei und in den Hardtwald hinein.


Definitiv keine Pfützen oder Schlamm mehr.


Unsere Weg streift oft an Wohngebiete, mal schattig unter Bäume auf Waldwege, mal auf der Straße, wie hier bei der General Fahnert Kasserne.


Zurück in den Hardtwald…


Teils auf Asphalt.


Über der Autobahn.


Eine kleine Waldstück in der Nähe von den Baggersee finden wir zum Abwechslung ein trail.


Weingarten hat eine schöne Altstadtkern.


Und dann passierte es. Kaum beginnen wir mit dem Aufstieg höre ich dass etwas mit meinem Hinterrad nicht stimmt. Ein Blick nach unten genügt. Der Reifen hat ein Plattfuß! Zum Glück sind erfahrene Reifenwechsler dabei. Ich würde so gern angeben dass ich alleine so schnell den Hinterrad von der Kette auskuppeln kann, aber Marco hat’s gemacht. Aufpumpen kriege ich wenigstens selber hin. Spätestens jetzt habe ich Schweißperlen auf dem Gesicht aber mein Grinsen wird dadurch nicht vertreiben.


So, jetzt kann’s weitergehen. Nach 30km auf die Ebene radeln geht es endlich Berg auf und wieder in den Wald hinein.


Der Weg führt mit leichten Anstieg auf Forstwege.


Singletrail! Ich mach den Sattel runter und nimm ein Schluck von meine Flasche. Ich schaue um mich herum. Es fehlen die Hälfte der Truppe! Vor eine Minute habe ich sie hinter mir auf dem Feldweg gesehen. Jetzt sind sie auf einmal weg. Wir warten noch einige Minuten, dann werde ich losgeschickt um sie zu suchen. Nach etwa 500m finde ich sie. Da hockt Marco und wechselt wieder ein reifen, diesmal an sein eigenen Rad. Wieder ein Plattfuß. (Nachher, in der Kneipe, zeigte er uns den Schuldigen Dorn. Der war fies scharf, und hart!)


Vorsicht ist geboten. Der Weg ist zum teil durch umgestürzte Bäume blockiert.


Da hilft nix. Hierüber kann mann nicht hüpfen.

Der Trail ist Klasse. An manche Stellen muss Ich unter dichtem Gebüsch radeln, Kopf gedukt mit dem Gesicht nach unten. Als der Weg und den Sicht wieder frei wird wendet plötzlich der Trail mit eine enge Kurve nach Links. Normaleweise traue ich mir solche Kehrungen nicht zu und steige ab, aber dafür gibt es jetzt keine Zeit mehr. Ich muss die Kurve fahren, und schaffe es auch. Woot! Es kommen noch ein paar enge Kurven auf dem Trail – sehr gut zum üben. Am Trailende geht es steil nach unten auf ein Forstweg. Ermutigt von mein Kurvenerfolg, traue ich mir den auch noch zu. Cool! Wieder eine Entwicklungsschritt nach vorne.


Der Weg führt weiter über eine Brücke in einen steilen Kamm hinein und dann ein Stuck Tal abwärts.


Wir suchen der nächsten Anstieg und findet er letztendlich, dicht überwachsen, hinter der Unterholz am Straßenrand.


Bald wird der Weg wieder frei und bietet uns eine schöne Aussicht ins Rheintal. Die Sonne steht schon sehr tief am Horizont. Es wird wohl nichts mehr mit Bruchsal. Dafür reicht das Tageslicht nicht mehr.


Ein letzte Anstieg.


Wir geben die Planung, nach Bruchsal zu fahren, endgültig auf und radeln runter ins Tal, richtung Blankenloch.


Wir sind uns einig. Zukünftig möchten wir wenige Zeit und Kraft in eine lange Anfahrt stecken. Das nächste mal fahren wir mit der Bahn nach Weingarten. Es bleiben uns dann mehr Zeit für Trails, Wald und Mountains.


Wunderschön. Sonne Adieu!

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written by OzJeff


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